Mit Social Media die richtigen Patienten ansprechen I docleads

Die Verknüpfung mit anderen Plattformen wird immer wichtiger, um Zielgruppen anzusprechen, die zu den Schwerpunkten Ihrer Praxis passen. Durch überzeugenden Content auf den Profilen sozialer Netzwerke, werden potenzielle Patienten aufmerksam auf Ihre Praxis. Im Folgenden eine kleine Übersicht über verschiedene Social-Media-Kanäle und wie Online-Praxismarketing dort ablaufen kann.

Facebook

Facebook ist mit 1,2 Milliarden Nutzern die reichweitenstärkste Social-Media-Plattform. Neben den Profilen für Privatnutzer gibt es auch Unternehmensseiten, die weitere nützliche Funktionen mit sich bringen. Beispielsweise können mehrere Administratoren auf einer Seite gemeldet sein und Beiträge im Voraus planen. Zudem ermöglicht Facebook Insights einen Blick in die Nutzungsstatistiken und zeigt beispielsweise, wie viele Likes, Shares und Kommentare es in den letzten Monaten gab und welche Beiträge eine hohe Interaktionsrate hatten. Das A und O für viele Likes ist guter Content, also Zielgruppen-gerichteter und interessanter Inhalt. Auf Facebook darf der Stil, in dem Fans angesprochen werden, auch etwas entspannter sein. Humorvolle Beiträge mit Bildern sorgen für ein hohes Maß an Interaktion. Je mehr Fans mit dem Beitrag interagieren (liken, teilen und kommentieren), desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Facebook diesen im Newsfeed vieler Fans anzeigt.

Twitter

Tweets sind auf 140 Zeichen begrenzt. Tweets kommen einem Gespräch in Echtzeit sehr nahe, deshalb bleibt ein einzelner Tweet auch durchschnittlich nur fünf Minuten im Newsfeed der Follower sichtbar. Hier gilt es also, aktiv und schnell zu posten, um im Tagesgeschehen nicht unterzugehen. Hashtags helfen, Tweets verschiedenen Themen zuzuordnen. So können Sie beispielsweise über die Suche sämtliche Tweets mit dem Hashtag #Zahnarzt oder #HNOArzt finden.

XING und LinkedIn

Diese beiden Plattformen sind eher auf geschäftliche Themen ausgelegt und haben viele Gemeinsamkeiten: Über Statusmeldungen können Sie Links verbreiten und Aktuelles aus der Praxis berichten. Ihre Kontakte können diese Beiträge kommentieren oder favorisieren.

Speziell bei LinkedIn können Werbeanzeigen geschaltet werden, die pro Klick abgerechnet werden und weniger auf private Interessen der Zielgruppe, wie Hobbies und ausgerichtet sind, sondern auf den Standort, die Branche und das Karrierelevel.

Ihre Mitarbeiter können ebenfalls Profile auf XING und LinkedIn anlegen und auf das Profil der gesamten Praxis sowie auf die eigene Webseite verlinken. Die Reichweite der beiden Plattformen ist nicht mit Twitter oder Facebook zu vergleichen, dennoch lohnt es sich, das Profil immer auf dem neuesten Stand zu halten. Das sorgt für ein professionelles Auftreten im Internet.

Google+

In den meisten Fällen hat Google bereits ein Profil für Ihre Praxis angelegt, das Sie nun übernehmen und mit korrekten Daten und Praxisfotos vervollständigen können. Einen großen Teil des Profils machen die Kundenbewertungen aus, erbitten Sie diese von den Patienten in Ihrer Praxis und zeigen damit, dass Ihnen die Meinung der Patienten wichtig ist. Bei Google+ posten Sie, ähnlich wie bei Facebook, Neuigkeiten aus der Praxis und interessante Artikel. Google-Ripples zeigt Ihnen grafisch an, wie erfolgreich Ihre in den Beiträgen geposteten Links arbeiten.

Für nahezu alle Social-Media-Kanäle gibt es Buttons, die Sie in Ihre Webseite einbinden können und die den Besucher der Homepage direkt zum Profil im jeweiligen sozialen Netzwerk weiterleiten. Dies funktioniert auch in entgegengesetzter Richtung: Von den Social-Media-Profilen zu Ihrer Webseite, wo Interessierte sich über Ihre Praxis informieren können, Leistungen und Schwerpunkte sehen und natürlich nicht zuletzt vielleicht einen Termin vereinbaren. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind auf vielen Plattformen eingeschränkt, schöpfen Sie deshalb die Aussagekraft des Titel- und Profilbildes aus. Messen Sie zudem, wie erfolgreich Ihre Aktivitäten in den sozialen Netzwerken sind. Auf diese Weise finden Sie auch gleich heraus, welche Themen und Posts bei Ihrer Zielgruppe gut ankommen und welche nicht.