jamedas Richtlinien zu Bewertungen
Auf der Webseite von jameda finden sich die Richtlinien zu Bewertungen. Dabei müssen sich Patienten beim Erstellen einer Bewertung an verschiedene Kriterien halten – Beleidigungen, nicht nachweisbare Tatsachenbehauptungen und ungerechtfertigte Kritik können von Seiten des Arztes angefochten und zur Löschung beantragt werden.
Jameda möchte sicherstellen, dass lediglich aussagekräftige und authentische Bewertungen (also von Patienten, die auch tatsächlich in der Praxis waren und behandelt wurden) auf der Plattform bestehen. Im Falle von ungerechtfertigten, negativen Bewertungen schützt jameda Sie als Arzt damit vor Angriffen auf Ihre Person. Gleichzeitig unterbindet jameda jedoch gekaufte Bewertungen, indem entsprechende Prüfprozesse ablaufen, die gefälschte Bewertungen eliminieren. Hier wird unter anderem das Muster der Bewertungen geprüft – gekaufte Bewertungen sind meist sehr ähnlich aufgebaut. Da Ärzte in der Regel tätig werden, wenn mehrere schlechte Bewertungen veröffentlicht werden, ist auch der Zeitpunkt zudem dann plötzlich mehrere sehr gute Bewertungen im Profil auftauchen, ein Anhaltspunkt.
Als Arzt sollten Sie nicht nur von gekauften Bewertungen absehen, sondern auch Familie, Freunde und Bekannte aus dem Spiel lassen – bitten Sie nicht um gestellte Bewertungen und verfassen Sie diese auch nicht selbst. Denn hieraus können sich auch rechtliche Konsequenzen ergeben.
Rechtliche Konsequenzen gekaufter jameda-Bewertungen
Mit der Zustimmung zu den AGBs von jameda sichern Sie unter anderem zu, keine Fake-Bewertungen von Freunden, Verwandten, Bekannten oder entsprechenden Agenturen in Anspruch zu nehmen oder diese selbst zu verfassen. Neben einer fristlosen Kündigung seitens jameda bei einem Verstoß gegen die AGBs können auch rechtliche Konsequenzen drohen, denn hier liegt ein Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb vor. Dies gilt sowohl für die entsprechende Agentur als Verkäufer, als auch für den Arzt als Käufer der Bewertungen.
Sowohl jameda als auch konkurrierende Ärzte können dann eine Abmahnung, eine Unterlassung oder aber eine Schadensersatzklage erwirken. Bei einem glimpflichen Ausgang kommen Ärzte mit einer Löschung der gekauften Fake-Bewertungen davon.
Wie Sie als Arzt an gute Bewertungen kommen – ganz legal
Schlechte Bewertungen hat niemand gerne auf seinem Profil. Da Menschen unterschiedliche Ansichten und Meinungen haben, lässt sich die eine oder andere schlechte Bewertung meist jedoch nicht vermeiden. Sehen Sie einen Verstoß gegen die Bewertungsrichtlinien von jameda, können Sie eine Löschung beantragen (siehe hierzu unseren Artikel zum richtigen Vorgehen). Ist dem jedoch nicht so, gehen Sie auf den Patienten ein, bleiben Sie höflich, erklären Sie, warum bestimmte Abläufe in Ihrer Praxis so und nicht anders laufen etc. Oftmals kann es auch helfen, einen Patienten zu einem erneuten Gespräch in der Praxis einzuladen, um Meinungsverschiedenheiten direkt zu klären. Mehren sich jedoch Kritikpunkte zu einem bestimmten Thema, kann es durchaus sinnvoll sein, dass eigene Vorgehen einer Prüfung zu unterziehen und gegebenenfalls etwas zu ändern.
Um positive Bewertungen zu erhalten, können Sie Patienten nach der Behandlung direkt in Ihrer Praxis ansprechen und um eine Bewertung bitten. Das kostet anfangs etwas Überwindung, kann jedoch lohnenswert sein. Sie zeigen damit, dass Ihnen die Meinung Ihrer Patienten wichtig ist. Entsprechende Visitenkarten im Eingangsbereich Ihrer Praxis machen Patienten ebenfalls auf Ihr jameda-Profil aufmerksam. Der Weg zu legalen positiven Bewertungen auf jameda mag etwas umständlicher und vielleicht auch langwieriger sein, als der rasche Kauf von Fake-Bewertungen, verzichten sie dennoch darauf und überzeugen Sie mit einem guten Leistungsangebot, einer modernen Ausstattung und vor allem Empathie!
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